ESD-Transportgeräte werden in der Fertigungskette immer wichtiger!
Elektrostatische Entladung (Electrostatic Discharge ESD) muss während der gesamten Fertigungskette von empfindlichen Bauteilen verhindert werden. Deshalb obliegt Herstellern hier eine besondere Sorgfaltspflicht. Durch die fortschreitende Digitalisierung werden bei der Herstellung von Maschinen und Bauteilen immer mehr sensible Komponenten verwendet. Es müssen deshalb alle Maßnahmen getroffen werden, im gesamten Fertigungsprozess - auch für den innerbetrieblichen Transport - elektrostatische Entladung zu vermeiden.
Keine Produkte gefunden.
Die Abkürzung ESD bedeutet „electrostatic discharge“. Darunter versteht man eine elektrostatische Entladung zwischen zwei unterschiedlich aufgeladenen Objekten. Solch eine Entladung kann bis zu einer sichtbaren Funkenbildung führen. Diese bewirken einen kurzen elektrischen Strom und können einen erheblichen Schaden an Bauteilen anrichten.
Bei allen ESD-Transportgeräten sind die Böden aus elektrisch leitfähiger Holzwerkstoffplatte nach DIN 68765 in hellgrau gefertigt. Zur optimalen Leitfähigkeit tragen außerdem ESD-TPE-Rollen (thermoplastisches Elastomer) bei. Durch die Naben mit Präzisions-Rillenkugellager bieten die Rollen auf ebenen Böden viele Vorteile und zeichnen sich mit einem geringen Rollwiderstand aus. Dabei sind Sie geruchsneutral und spurlos. An den Lenkrollen sind gemäß EN 1757-3 (Sicherheit von Plattformwagen) Feststeller verbaut.
Elektronische Bauteile werden im Zuge der zunehmenden Digitalisierung in immer mehr Produkten eingesetzt. Selbstfahrende Staubsauger, die Bordelektronik im Auto oder automatisierte Fertigungsanlagen sind mit empfindlicher Technik ausgestattet. Herstellern obliegt hier eine besondere Sorgfaltspflicht: Sie müssen Maßnahmen treffen, um eine elektrostatische Entladung (Electrostatic Discharge ESD) der sensiblen Komponenten während der gesamten Fertigungskette zu verhindern.
Berühren sich zwei unterschiedlich geladene Gegenstände, kommt es zur elektrostatischen Entladung, die die Funktionsfähigkeit empfindlicher Bauteile beeinträchtigen kann. Ob Schaltkreise, Widerstände etc. durch die Auswirkungen elektrostatischer Entladung beschädigt worden sind, wird häufig erst nach dem Einbau ins Produkt festgestellt. Für das herstellende Unternehmen kann das neben finanziellen Einbußen auch eine Belastung der Kundenbeziehung bedeuten. Dies lässt sich mit den ESD-Wagen von fetra vermeiden. Sowohl die pulverbeschichtete Stahlrohrkonstruktion als auch die Einlegeböden sowie die fetra-TPE-ESD-Rolle sind elektrisch leitfähig. Die Transportgeräte sorgen somit dafür, dass potenzielle elektrische Aufladungen abgeleitet werden und es gar nicht erst zum Spannungsdurchschlag kommt.
Unser Transportgerätehersteller hat dafür maßgeschneiderte Lösungen entwickelt und die Produktpalette der ESD-Wagen um zahlreiche Modelle erweitert. Bislang umfasste das ESD-Programm, ESD-Schiebebügelwagen, Tischwagen und Etagenwagen, ausgelegt für verschiedene Traglasten und verfügbar in mehreren Größen. Um noch mehr Anwendungsbereiche abzudecken, wurde das ESD-Programm um Eurokastenroller, Beistellwagen und Eurokastenwagen in verschiedenen Ausführungen erweitert.