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Hygiene und Desinfektion - mobile Systeme für die Patientenversorgung

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MRSA Wagen
MRSA Wagen
Wäschesammler
Wäschesammler
Hygiene-Zubehör
Hygiene-Zubehör

Sicher durch den Pflegealltag im Krankenhaus und der Pflegestation

MRSA-Wagen als Basisausstattung in jede Einrichtung

Im zeitlosen Design und aus hochwertigen Materialien gefertigt finden die funktionellen und flexibel einsetzbaren Isolierwagen der Serie Arktur ihre Verwendung. Mit individuellem Zubehör ausgestattet können die MRSA-Wagen den Bedürfnissen jeder Einrichtung angepasst werden.

Wäsche- und Abfalllogistik im Gesundheits- und Sozialwesen 

Wäschehandhabung in medizinischen Einrichtungen

Mt den Wäschesammlern lässt sich an jedem Ort die Patientenversorgung sicher und hygienisch bewältigen. Alle Sammler sind über eine Pedalsteuerung berührungsfrei zu öffnen. Mit 1 bis 4 Einspannringen und der Auswahlmöglichkeit von bis zu 6 farbigen Deckeln können die Wäschesammler an alle Anforderungen angepasst werden.
 

Zubehör für den Pflegealltag in Krankenhaus und Pflegestation

Persönlicher Schutz und korrekte Schutzkennzeichnung 
 
Im klinischen und pflegerischen Einrichtungen spielt die Hygiene, aber auch die korrekte Kennzeichnung dieser Bereiche eine entscheidende Rolle. Der Beschilderung mit wichtigen Gebotsschildern, der Einsatz von Desinfektionsmitteln wie auch der Schutz vor Kontaminierung durch Schutzeinrichtungen ist erforderlich. 
 

Ratgeber: Warum Hygiene und Desinfektion so wichtig ist!

In Deutschland treten jährliche etwa 400.000 bis 600.000 Krankenhausinfektionen auf. Die Zahl der Todesfälle wird dabei auf 15.000 bis 20.000 geschätzt (Quelle: Deutscher Bundestag). Der Anteil der potenziell vermeidbaren Infektionen liegt bei 20 bis 30 Prozent. Das bedeutet, dass ca. 80.000 bis 180.000 Infektionen durch geeignete Präventionsmaßnahmen verhindert werden könnten.

Die meisten Keime und Bakterien sind für den Menschen ungefährlich. Anders verhält es sich mit Krankheitserregern (Pathogene). Das sind Mikro- oder Makroorganismen wie Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten, die gesundheitsschädliche Prozesse auslösen, wenn sie in unseren Körper gelangen.

Hygiene in der stationären und mobilen Pflege

Hände- und Flächendesinfektion

Hygiene Zubehör  

Die Handhygiene ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung nosokomialer Infektionen. Da aber Krankheitserreger nicht nur über die Hände, sondern auch über unbelebte Oberflächen übertragen werden ist die Flächendesinfektion von kontaminierten Gegenständen, wie beispielsweise Türklinken, Handläufe, Griffe oder Badutensilien, ebenso erforderlich.

MRSA-Wagen

Krankenhausflur mit MRSA Wagen im Einsatz  

Um eine hochwertige Patientenversorgung in der stationären Pflege, in Arztpraxen oder ambulanten Versorgungszentren zu sichern, ist spezielles Mobiliar wie MRSA-Wagen für die Bereitstellung von Schutzkleidung, Desinfektionsmitteln und weiterem Material unabdingbar.

Wäschehygiene

Wäscherei mit Wäschesammler  

Ebenso wichtig ist eine effiziente Wäsche- und Abfalllogistik, um Hygienestandards zu wahren und eine angenehme Umgebung für Patienten, Bewohner und Personal zu schaffen. Robuste Wäschewagen und speziell konzipierte Wäschesammler erleichtern die täglichen Arbeitsabläufe und sichern die Einhaltung höchster Hygienestandards.

Händedesinfektion - richtig gemacht!

Krankheitserreger werden an häufigsten durch den direkten Hautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Die Übertragung erfolgt in den meisten Fällen durch die Hände, da sie am meisten mit Keimen oder Chemikalien in Berührung kommen. Ein wichtiger Bestandteil des Arbeit- und Infektionsschutzes ist die Händehygiene und die Händedesinfektion.

Durch die Nutzung von Händedesinfektionsmitteln kann die Übertragungsgefahr deutlich gesenkt werden. Das Robert-Koch-Institut betont die Wirksamkeit der Händedesinfektion als wichtigste Maßnahme zur Infektionsprävention: „Die Hände des Personals sind das wichtigste Übertragungsvehikel für Krankheitserreger. Deshalb ist die Händehygiene eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung nosokomialer Infektionen“. Die richtige Auswahl geeigneter Hautmittel und deren konsequente Anwendung im Arbeitsalltag sind die Basis für die Vermeidung von berufsbedingten Infektionen.

Lesen Sie mehr zum Thema "Hände­hygiene in Ein­richtungen des Gesund­heits­wesens" auf der Seite des RKI (Robert-Koch-Institut)

Viele Krankheiten entstehen durch mangelnde Hauthygiene. Sei es beim Naseputzen, beim Toilettengang oder beim Umgang mit gefährlichen Stoffen: Häufig kommen die Hände mit Keimen oder Chemikalien in Berührung. Am häufigsten werden Krankheitserreger durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Die Hände sind dabei der wichtigste Übertragungsweg. Deshalb ist die Händehygiene und -desinfektion mit Händedesinfektionsmitteln ein wichtiger Bestandteil des Arbeits- und Infektionsschutzes.

Durch die Bereitstellung von Händedesinfektionsmitteln kann der Krankenstand deutlich gesenkt werden. Auch das Robert-Koch-Institut betont die Wirksamkeit der Händedesinfektion als wichtigste Maßnahme zur Infektionsprävention: „Die Hände des Personals sind das häufigste Übertragungsvehikel für Krankheitserreger. Deshalb ist die Händehygiene eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung nosokomialer Infektionen“. Die richtige Auswahl geeigneter Hautmittel und deren konsequente Anwendung im Arbeitsalltag sind die Basis für die Vermeidung von berufsbedingten Infektionen.

Wo und wann ist die Handdesinfektion wichtig?

  • Vor Beginn aller pflegerischen Tätigkeiten
  • Nach einem Kontakt mit kontaminierten Gegenständen und Körperflüssigkeiten 
  • Nach dem Toilettengang
  • Nach dem Ausziehen von Einmalhandschuhen, wenn ein Kontakt mit Krankheitserregern wahrscheinlich war. Durch unbemerkte Leckagen oder Kontakt beim Ausziehen der Handschuhe können die Hände mit Krankheitserregern kontaminiert werden
  • Nach einem Kontakt mit Patienten oder infektiösem oder potentiell infektiösem Material

Wie sollte die Handdesinfektion erfolgen?

  • Die Hände müssen mit einem geprüften alkoholischen Händedesinfektionsmittel desinfiziert werden. Zu vermeiden sind Mischpräparate aus Waschlotion und Desinfektionsmittel. Sie führen zu Hautirritationen und trocknen zudem die Haut stark aus. 
  • Das Desinfektionsmittel sollte mindestens 30 Sekunden lang in die trockenen Hände eingerieben werden. Es ist darauf zu achten, dass alle Hautareale wie Fingerkuppen, Daumen, Fingerzwischenräume, Fingerränder, Nagelfalze und Handgelenke vollständig benetzt werden. Um die Wirksamkeit der Händedesinfektion nicht zu beeinträchtigen sollten Schmuck, Uhren und Eheringe abgelegt werden.
  • Die Reihenfolge der Anwendung von Hautreinigungs- und Hautdesinfektionsmitteln ist einzuhalten: Es kommt zu weniger Hautirritationen, wenn zuerst eine möglichst milde Hautreinigung und danach die Desinfektion durchgeführt wird.

Flächenhygiene mit Flächendesinfektionsmitteln

Auch unbelebte (nicht-biologische Gegenstände und Flächen) Oberflächen können Krankheitserreger übertragen. Auf kontaminierten Gegenständen wie Türklinken, Handläufe, Griffe oder Badutensilien können Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze oder Viren mehrere Monate überleben. Eine Kontamination beispielsweise durch Hand- und Hautkontakt mit solchen Gegenständen ist möglich und wahrscheinlich. Um eine solche Übertragungskette zu verhindern, ist eine flächendeckende, desinfizierende Reinigung unerlässlich. Ziel der Flächendesinfektion ist die Reduzierung der Keimzahl und die Abtötung von Mikroorganismen.

Welche Flächen sind besonders betroffen?

  • Flächen mit häufigem Hand- oder Hautkontakt wie z.B. Türklinken
  • Behandlungs- und patientennahe Flächen
  • Arbeitsflächen
  • Fußböden sollten bei Kontamination mit Blut oder anderen Flüssigkeiten sofort einer gezielten Wischdesinfektion unterzogen werden. 

Es ist zu beachten: Oberflächen wie Fußböden, Arbeitsflächen, Oberflächen von Arbeitsgeräten usw. müssen leicht zu reinigen und beständig gegen die verwendeten Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel sein.

Es werden verschiedene Arten der Flächendesinfektion unterschieden. Die routinemäßige oder prophylaktische Desinfektion bezieht sich auf Flächen, bei denen davon ausgegangen werden muss, dass sie mit Krankheitserregern kontaminiert sind, ohne dass dies im Einzelfall erkennbar ist. Bei der Routinedesinfektion ist die desinfizierte Fläche nach sichtbarer Abtrocknung wieder benutzbar. Gezielte Desinfektionsmaßnahmen werden dagegen bei sichtbarer Kontamination oder beim Auftreten bestimmter Krankheitserreger durchgeführt. Die Flächendesinfektion bei behördlich angeordneten Desinfektionsmaßnahmen folgt dem Infektionsschutzgesetz nach § 18 auf der Website des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Was ist bei der Anwendung von Flächendesinfektionsmitteln zu beachten?

Bei der Anwendung von Flächendesinfektionsmitteln müssen geeignete Schutzhandschuhe getragen werden. Sie schützen vor Infektionen und schonen die Haut, insbesondere beim Umgang mit Konzentraten. Wischen Sie die Oberfläche immer mit einer ausreichenden Menge Desinfektionsmittel unter leichtem Druck ab. Einige Desinfektionsmittel müssen verdünnt werden.


Überlebensfähigkeit relevanter Erreger auf Flächen

Bakterien Pseudomonas aeruginosa bis zu 16 Monate
Escherichia coli bis zu 16 Monate
Staphylococcus aureus inkl. MRSA bis zu 7 Monate
Clostridium difficile (Sporen) bis zu 5 Monate
Mycobacterium tuberculosis bis zu 4 Monate
Enterococcus spp. inkl. VRE und VSE bis zu 4 Monate
Pilze Hefen bis zu 4 Monate
Viren Vaccinia-Virus bis zu 5 Monate
Adenovirus bis zu 3 Monate
Norovirus bis zu 7 Tage
HIV / HBV bis zu 7 Tage
Quelle: Wolk AG
 
 

Gesetzliche Grundlagen zur Desinfektion

Die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln ist Sache des Unternehmers. Der Unternehmer hat seinen Beschäftigten leicht erreichbare Handwaschgelegenheiten mit fließendem Kalt- und Warmwasser, Händedesinfektionsmittelspender, hautschonende Reinigungsmittel, geeignete Hautschutz- und Hautpflegemittel sowie Einmalhandtücher zur Verfügung zu stellen. Bei Tätigkeiten ab Risikogruppe 2 hat der Arbeitgeber einen Hygieneplan zu erstellen und wirksame Maßnahmen zur Infektionsprävention durchzuführen.
 
Risikogruppe 1
Biologische Arbeitsstoffe, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie beim Menschen eine Krankheit verursachen.
 
Risikogruppe 2
Biologische Arbeitsstoffe, die eine Krankheit beim Menschen hervorrufen können und eine Gefahr für Beschäftige darstellen können; eine Verbreitung des Stoffes in der Bevölkerung ist unwahrscheinlich; eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung ist normalerweise möglich.
 
Risikogruppe 3
Biologische Arbeitsstoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen können und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen können; die Gefahr einer Verbreitung in der Bevölkerung kann bestehen, doch ist normalerweise eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung möglich.
 
Risikogruppe 4
Biologische Arbeitsstoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen; die Gefahr einer Verbreitung in der Bevölkerung ist unter Umständen groß; normalerweise ist eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung nicht möglich.
 
Quelle: Wolk AG

FAQ zu Hygiene und Desinfektion

Zur Vermeidung nosokomialer Infektionen (Krankenhausinfektion) ist die Handhygiene eine der wichtigsten Maßnahmen. Sie kommen mit Keimen oder Chemikalien in Berührung und tragen am meisten zur Übertragung von Krankheitserregern bei. Da aber Krankheitserreger nicht nur über die Hände, sondern auch über "unbelebte Oberflächen" übertragen werden ist eine Flächendesinfektion ebenso erforderlich.

  • Vor Beginn aller pflegerischen Tätigkeiten
  • Nach einem Kontakt mit kontaminierten Gegenständen und Körperflüssigkeiten 
  • Nach dem Toilettengang
  • Nach dem Ausziehen von Einmalhandschuhen, wenn ein Kontakt mit Krankheitserregern wahrscheinlich war
  • Nach einem Kontakt mit Patienten oder infektiösem oder potentiell infektiösem Material

Die Hände müssen mit einem geprüften alkoholischen Händedesinfektionsmittel desinfiziert werden. Das Desinfektionsmittel sollte mindestens 30 Sekunden lang in die trockenen Hände eingerieben werden. Zu vermeiden sind Mischpräparate aus Waschlotion und Desinfektionsmittel. Sie führen zu Hautirritationen und trocknen zudem die Haut stark aus.

So werden alle "nicht-biologischen" Gegenstände und Oberflächen bezeichnet. Dazu gehören Türklinken, Handläufe, Griffe, Badutensilien und vieles mehr. Auf diesen "unbelebten" Flächen können Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze oder Viren mehrere Monate überleben und diese Krankheitserreger auf die Hände oder Haut übertragen.

Ziel der Flächenhygiene und Flächendesinfektion ist die Reduzierung der Keimzahl und die Abtötung von Mikroorganismen. Der Hand- und Hautkontakt mit Gegenständen und Oberflächen im Pflegebereich ist möglich und sogar wahrscheinlich. Um Übertragungsketten zu verhindern ist eine flächendeckende, desinfizierende Reinigung unerlässlich.

  • Flächen mit häufigem Hand- oder Hautkontakt wie z.B. Türklinken, Handläufe, Griffe uvm.
  • Behandlungs- und patientennahe Flächen
  • Arbeitsflächen
  • Fußböden sollten bei Kontamination mit Blut oder anderen Flüssigkeiten sofort einer gezielten Wischdesinfektion unterzogen werden

Oberflächen wie Fußböden, Arbeitsflächen, Oberflächen von Arbeitsgeräten usw. müssen leicht zu reinigen und beständig gegen die verwendeten Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel sein.

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